Was ein Preisscanner ist: ein Preisabfrage-Terminal mit Barcode-Leser
Ein Preisscanner umfasst Touchscreen, zweidimensionales Scanmodul, Mainboard und eine feste Halterung: Das Scanmodul liest den Produktbarcode, das Mainboard übergibt ihn an eine lokale Preistabelle oder das Filialsystem, der Bildschirm zeigt Name, Spezifikationen, Einzelpreis und Mitgliederpreis. Er löst ein Problem: Der Kunde möchte den Preis wissen und findet niemanden zum Fragen.
Vier Schritte einer Abfrage
- Der Kunde hält den Produktbarcode an das Scanfenster, das Modul bildet ihn mit 640×480 ab und decodiert ihn.
- Die Barcodedaten gehen über USB, seriell oder Netzwerk an die lokale App.
- Die App fragt die lokale Preistabelle ab oder ruft die Schnittstelle am Filialsystem auf und erhält Name, Spezifikationen, Preis und Bestand.
- Der Bildschirm zeigt das Ergebnis, bei Bedarf zusätzlich Mitgliederpreis, Aktionshinweise und einen QR-Code.
Die Aufgabenteilung mit Selbstbedienungskasse und elektronischem Regaletikett
Elektronisches Regaletikett Löst die Frage der „Preisauszeichnung“: am Regal angebracht, überträgt es Preisänderungen automatisch, beantwortet aber nicht, was der Artikel genau kostet und ob es weitere Ausführungen gibt.
Selbstbedienungskasse Löst die Frage des „Bezahlvorgangs“: mit Kassenlade, Scanfläche und Zahlungsmodul, bei hohen Kosten und erheblichem Platzbedarf.
Preisscanner Löst die Frage der „Preisauskunft“: die Kosten liegen um eine Größenordnung unter denen einer Selbstbedienungskasse, die Montage ist flexibel, und wo elektronische Regaletiketten nicht flächendeckend vorhanden sind, ergänzt es diese.
Die Unterschiede der 9 Modelle in einer Tabelle
Größe und System sind die ersten Filter. Sind diese beiden Punkte festgelegt, folgen Schnittstellen und Optionen, und viele Fehlentscheidungen entfallen.
| Modelle | System | Bildschirm | Auflösung | Mainboard / RAM | Gehäuse (mm) | Gewicht | Stromversorgung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| XT802C | Android 11 | 5″ | 720×1280 | RK3566 / 4G+64G | 148×110×40 | 500 g | DC 12 V / POE |
| XT802D | Android 11 | 8″ | 800×1280 | RK3566 / 4G+64G | 212×143×37 | 732 g | DC 12 V / POE |
| XT802E | Android 11 | 10.1″ | 800×1280 | RK3566 / 4G+64G | 242×173×35 | 878 g | DC 12 V / POE |
| XT802F | Android 11 | 15.6″ | 1366×768 | RK3566 / 4G+64G | 382×261×35 | 2,38 kg | DC 12 V / POE |
| XT802E-X86 | Windows 10 | 10.1″ | Kapazitiver Touchscreen | J1900 / 4G+64G | Laut Zeichnung | — | DC 12 V |
| XT802F-X86 | Windows 10 | 15.6″ | 1366×768 | J1900 / 4G+64G | Laut Zeichnung | — | DC 12 V |
| XT802G-X86 | Windows 10 | 11.6″ | Kapazitiver Touchscreen | J4125 / 8G+128G | Laut Zeichnung | — | DC 12 V |
| XTCM215 | Windows | 21.5″ | 1080×1920 | J1900 / 4G+64G SSD | Zu messen | Zu messen | Integriert 220 V |
| XTCM320 | Windows 10 | 32″ | 1080×1920 | i5-3320M / 4G+128G SSD | Zu messen | Zu messen | Integriert 220 V |
Die Gehäusemaße von XT802E-X86, XT802F-X86 und XT802G-X86 sind im aktuellen Datenblatt nicht aufgeführt; sie sind an der Strukturzeichnung zum bestellten Modell zu bestätigen. XTCM215 und XTCM320 haben laut Datenblatt gleiche Maße und gleiches Gewicht, Nachtrag nach Messung, daher steht in dieser Tabelle „Zu messen“.
Drei Fragen führen zum Modell
1. Wo wird montiert, wie weit vom Kunden entfernt?
Regalende 30–50 cm → 5 oder 8 Zoll; Gangzugang 1–1,5 m → 10.1 oder 15,6 Zoll; Eingang ab 2 m → 21.5 oder 32 Zoll.
2. Welche Software läuft darauf?
Webseite oder Android-App → Android-Version; Windows-Client, serielle Treiber, ActiveX → X86-Version; zwei Ethernet-Anschlüsse → XT802G-X86.
3. Gibt es vor Ort Starkstrom und einen Netzwerkanschluss?
Nur Netzwerkkabel → POE-Version; Steckdose vorhanden → DC 12 V-Version; eine Stromleitung für alles → 21,5/32-Zoll-Modelle mit integriertem 220 V.
Vier Details, die leicht übersehen werden
| Detail | Warum es wichtig ist | So lässt es sich prüfen |
|---|---|---|
| Höhe vom Scanfenster | Sie entscheidet, ob Kunden sich bücken müssen. Das Fenster liegt unter dem Bildschirm: Bei Bildschirmmitte 1.35–1,45 m liegt das Fenster bei etwa 1.1–1,2 m | Einmal mit Kunden zwischen 155 und 180 cm testen |
| Spiegelungen auf Glas | Wenn das Scanfenster auf einen Strahler oder ein Schaufenster zeigt, liest das Modul die Spiegelung als Störung | Nach der Montage unter Ladenbeleuchtung testen und den Winkel bei Bedarf um 10–15° anpassen |
| Luftraum für die Kühlung | Die 802-Serie nutzt lüfterlose Passivkühlung; zu nah an der Wand staut sich die Wärme | Hinten 3–5 cm Abstand lassen und nicht in eine geschlossene Holzkiste einbauen |
| Systemsperre | Wenn ein Kunde die App verlässt, sieht er den Desktop, das wirkt unfertig und birgt Risiken | Unter Android einen dedizierten Launcher nutzen, unter Windows ein eingeschränktes Konto plus UWF |
CE, FCC, RoHS und Geschmacksmuster für die Serie XT802
Das CE-Konformitätszertifikat (TST20240304557-1RC), das FCC-Zertifikat (FCC ID 2BFYT-XT802E) und das RoHS-Konformitätszertifikat (DTI20241453C) wurden für das Hauptmodell XT802E erworben. Die Modelle der Serie mit derselben Hauptplatine sind durch dieselben Zertifikate abgedeckt. Das Gehäuse der Serie XT802 ist durch die Geschmacksmustereintragung (ZL 2023 3 0318773.4) geschützt. Die Windows-Modelle sowie die Modelle XTCM215 und XTCM320 fallen nicht unter den Umfang dieser drei Zertifizierungen; der Zertifizierungsbedarf wird projektbezogen bestätigt.




Das CE-Konformitätszertifikat nennt das XT802E als Hauptmodell und die Serie XT802, XT802B, XT802C, XT802D, XT802F, XT802I, XT802J, XT802K, XT802L, XT802M als abgedeckte Modelle. Die FCC-Zertifizierung umfasst die Bänder 2412–2480 MHz und 2412–2462 MHz, und die RoHS-Prüfung erfolgte nach 2011/65/EU und 2015/863/EU. Der vollständige Text der Zertifikate und die Erläuterung des Umfangs sind auf der Seite Über uns veröffentlicht.
Fragen zum Preisscanner
Braucht ein Preisscanner ein Netzwerk?
Abhängig vom Softwarekonzept. Mit Filialsystem ist ein Netzwerk nötig, kabelgebunden oder WLAN; bei reiner lokaler Preistabelle liegt die Tabelle in der App und funktioniert offline, Preisänderungen müssen jedoch neu ausgerollt werden.
Kann das Scanmodul einen Handybildschirm lesen?
Ja. Das zweidimensionales Bildsensor-Modul ist für Papieretiketten und Bildschirmcodes ausgelegt und liest QR-Codes, Zahlungscodes und Mitgliedscodes auf Handys. Bei Sichtschutzfolie oder sehr geringer Helligkeit verkürzt sich die Lesedistanz, die Belichtung ist vor Ort zu kalibrieren.
Welche Bildschirmgröße passt?
Nach Leseabstand festlegen: 5 bis 8 Zoll bis 50 cm, 10,1 Zoll bei etwa 1 m, 15,6 Zoll bei etwa 1,5 m, 21.5 bis 32 Zoll ab 2 m. Vollständige Tabelle siehe „Größenauswahl“.
Lässt sich der Mitgliederpreis gleichzeitig anzeigen?
Ja. Wie viele Preiszeilen erscheinen, bestimmt die App; die Hardware gibt nur den Barcode weiter und zeigt das Ergebnis an. Mitgliederpreise erfordern, dass die App den Kunden erkennt, per Karte, Code oder Handynummer.
Wie viele Jahre hält ein Gerät?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht; entscheidend sind Betriebsstunden, Umgebungstemperatur und Stromqualität. Für öffentliche Standorte empfiehlt sich ein Austauschbudget nach 3 bis 5 Jahren und ein Systemabbild, das sich remote wiederherstellen lässt, um Vor-Ort-Einsätze zu reduzieren.
Ist es ab Lager verfügbar, und wie lange ist die Lieferzeit?
Standardmodelle werden auftragsbezogen geplant; die Lieferzeit hängt von Menge, Konfiguration und einer eventuellen Gehäuseanpassung ab, bitte mit dem Vertrieb abstimmen. Muster lassen sich separat einplanen.
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